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Aktuelles von GESTERN - September 2004 bis Juli 2005 |
Unsere RAPPELKISTE wurde in das IBM - KidSmart Förderprogramm aufgenommen |
Sept. 2004 |
Im Rahmen unserer engagierten Medienprojekte in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt Pfaffenhofen wurde unsere RAPPELKISTE nun in das weltweite IBM–KidSmart–Förderprogramm offiziell aufgenommen. 1998 begann IBM in den USA mit dem KidSmart - Programm, anschließend wurde es auf Europa erweitert. In Deutschland lief das Förderprogramm im Jahr 2001 erfolgreich an. |
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Unser Kindergarten und noch 2 weitere im Landkreis Pfaffenhofen ansässige Kindergärten wurden durch das Jugendamt für dieses Programm vorgeschlagen und mit einer „Young Explorer“-Multimedia-Lernstation ausgestattet. Für Gesamtbayern standen 100 Stationen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein kindgerechtes Möbelstück mit Sitzgelegenheit für wenigstens 2 Kinder, in das ein Computer mit Tastatur und Maus integriert ist. Auf dem PC sind pädagogisch wertvolle Lernprogramme installiert. |
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Diese Lernstation ist frei beweglich und wird alle 3 Monate von einer Kiga-Gruppe in die nächste gereicht. In den anderen Kiga-Gruppen (ohne Lernstation) werden die von Bayernoil im Jahr 2000 gesponserten PC-Anlagen weiterhin benötigt und eingesetzt. Sie werden mit Edutainment-programmen bestückt, welche uns durch das Kreisjugendamt empfohlen und ausgeliehen werden. So können wir eine gleich bleibende und gerechte Förderung im Bereich „Medienkompetenz“ sicher stellen. |
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Das wesentliche Anliegen dieses Förderprogramms ist es, die Praxis der Medienerziehung, insbesondere die pädagogische Arbeit mit Computern zu verbessern. Zielsetzung ist, Lernprozesse bereits bei kleinen Kindern zu fördern. Besonderer Augenmerk gilt dabei der Anbahnung von informationstechnischer Elementarbildung. Dabei ist es ein ausdrücklicher Schwerpunkt dieser „Public Private Partnership-Initiative“, Bildung als sozialen Aspekt zu verstehen und zu einem nachhaltigen Fortschritt im gesamten Bildungsauftrag für Kinder beizutragen. |
Unser Team erhält fachliche Unterstützung bei pädagogischen Fragen in Form von gezielten Fortbildungen und Schulungen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Praxis werden als Studie in Deutschland vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München begleitet. Die Ergebnisse werden in Brüssel auf einer von IBM geförderten und organisierten europäischen Konferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. |
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IBM KidSmart Förder-Programm in Deutschland |
| Sinnesparcours des Kreisjugendamtes Pfaffenhofen |
Oktober 2004 |
Der Sinnesparcours konnte während der gesamten Betreuungszeit selbständig von jeweils 4 Kindern je Gruppe ausprobiert werden. Auch Eltern und Geschwisterkinder nahmen diese vielfältigen Möglichkeiten, seinen Sinnen nachzugehen, gerne wahr. |
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| Referentenabend: "Kinder als Erfinder - Kreativität als Weg der Selbstentscheidung" |
November 2004 |
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Kinder erobern sich ihre Umwelt Schritt für Schritt und benötigen dabei eine behutsame Begleitung und Unterstützung durch Erwachsene. „Kreative Kinder sind neugierige Kinder, die einem Löcher in den Bauch fragen“, so Wolf Steigerwald (Dozent für Kunst- und Werkerziehung a. D.). Durch ihr fortwährendes Hinterfragen erwerben sie die Fähigkeit, aus der Erinnerung auf ihren Erfahrungsschatz zuzugreifen und reagieren in einer entsprechenden Situation richtig und selbständig. |
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In vielen Situationen neigen wir „Große“ dazu, den „Kleinen“ zu zeigen oder sogar verbindlich vorzugeben, wie etwas zu geschehen oder auszusehen habe. Im Alltag sollen Kinder aber selbst entscheiden dürfen und eigene Wege suchen und finden, ohne von Erwachsenen die fertigen Lösungen vorgesetzt zu bekommen.
„Ich hab es so gemacht - wie machst es du?“ Mit dieser Frage gab Wolf Steigerwald zu bedenken, dass wir Kindern zwar etwas aufzeigen dürfen, ihnen aber dabei ihren eigenen Weg zugestehen müssen und können. Kinder probieren gerne aus und finden unter dem Motto „Do it yourself“ sicher ihren eigenen Weg, ein Thema, sei es beim Basteln, im Rollenspiel oder bei Arbeitsabläufen in ganz banalen Alltagssituationen mit eigenen Ideen darzustellen und durchzuführen. |
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„Geben sie Kindern Denkanstöße, besprechen sie ein Thema und vor allem, stellen sie ihrem Kind Material zur Verfügung, mit dem es selbständig arbeiten und sich kreativ ausleben kann“, so Steigerwald. „Kinder erfahren sich dabei als Partner und von den Eltern angenommen und verstanden.“
Eltern und Gäste des gemeinschaftlichen Referentenabends der Kindergärten SPATZENNEST, SONNENSCHEIN und RAPPELKISTE verfolgten den Vortrag mit großem Interesse. Wolf Steigerwald rundete seine theoretischen Ausführungen immer wieder durch praktische Beispiele und Dias aus seiner pädagogischen Arbeit an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Eichstätt ab. |
| Weihnachtstrucker - Päckchen - Aktion |
Dezember 04 |
Unsere RAPPELKISTE selbst stellte seinen gesamten Erlös aus der Martinsfest-Bewirtung zur Verfügung. In das Thema „Helfen und Teilen“, das seit November im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit stand, wurden alle Jungen und Mädchen miteinbezogen. Die einzelnen Gruppen gingen gemeinsam einkaufen und viele Päckchen wurden gefüllt. In den letzten beiden Wochen stapelten sich immer mehr gespendete Pakete in der weihnachtlich geschmückten Halle. |
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Am 16. Dezember war es dann so weit! Hilfsbereite Eltern krempelten die Ärmel hoch und beluden den vom Busreiseunternehmen FRÖSCHL (Großmehring) kostenlos zur Verfügung gestellten „Weihnachtsbus“, um 169 Hilfspakete mit einem Gesamtgewicht von über 1,3 Tonnen zur nächsten Sammelstelle der Johanniter zu bringen. |
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| Von dort aus machen sich die Weihnachtstrucker auf den langen Weg nach Bosnien-Herzegowina, Rumänien und Mazedonien zu den bedürftigen und Not leidenden Kindern, um ihnen noch rechtzeitig vor dem Fest eine kleine Freude zu bereiten. |
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| Rappelkiste Hand in Hand mit Bayernoil |
Dezember 04 |
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Mit einer Überraschung der besonderen Art wurde unserer RAPPELKISTE noch kurz vor Weihnachten aufgewartet. Unter dem Weihnachtsbaum übergaben die Verantwortlichen der Bayernoil- Raffineriegesellschaft vier leistungsstarke PC-Anlagen, die in den einzelnen Gruppen im Bereich „Spielplatz Computer“ zum Einsatz kommen. |
| Im April diesen Jahres wurde unser Kindergarten für den bundesweiten Präventionspreis nominiert, in dessen Rahmen auch das Langzeitprojekt „Spielplatz Computer“ bewertet wurde. Eine weitere Anerkennung wurde uns zuteil, als wir im Mai 2004 im Rahmen unserer pädagogischen Arbeit in das weltweite IBM-KidSmart-Förderprogramm aufgenommen wurden. Dabei erhielten wir eine „Young Explorer-Multimedia-Lernstation“, ein kindgerechtes Möbelstück mit Sitzgelegenheit für wenigstens 2 Kinder, in das ein Computer mit Tastatur und Maus integriert ist. Auf dem PC sind pädagogisch wertvolle Lernprogramme installiert. Das Kindergartenpersonal erhält fachliche Unterstützung bei pädagogischen Fragen in Form von gezielten Fortbildungen und Schulungen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Praxis werden als Studie in Deutschland vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München begleitet. Die Ergebnisse werden in Brüssel auf einer von IBM geförderten und organisierten europäischen Konferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.
Um im diesem Rahmen die Qualität der Medienarbeit in allen Gruppen gleichwertig aufrecht erhalten zu können (der Einsatz der Multimedia-Lernstation wechselt in den einzelnen Gruppen), wurden nun durch Bayernoil die vor drei Jahren gespendeten PC-Anlagen durch leistungsstärkere Geräte ersetzt. Somit können in allen Gruppen die neuesten Edutainment-Programme eingesetzt werden. |
| Überraschung am letzten Kindergartentag |
Dezember 04 |
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Am letzten Kindergartentag vor Weihnachten überraschten uns die Kinder der 2. Grundschulklasse von Frau Greppmair mit ihrem Krippenspiel und stimmten uns so richtig auf die kommenden Weihnachtstage ein. |
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| Bei Plätzchen, Mandarinen und Kinderpunsch ließen wir anschließend die Adventzeit ausklingen. Die selbst gebastelten "Heimlichkeiten" für die Eltern wurden vorsorglich in Tüten gepackt und vorsichtig nach Hause getragen. |
| Schlaufuchsaktion: Besichtigung der Vohburger Feuerwehr |
Januar 05 |
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Wasser marsch..... hieß es für die Schlaufüchse unserer RAPPELKISTE, denn sie besuchten die Freiwillige Feuerwehr in Vohburg. Anschaulich und kindgerecht erklärte Kommandant Fritz Jung dabei ihre wichtigen Rettungsaufgaben und erklärte die Feuersirene. Besonders beeindruckte die Kinder die Schutzbekleidung mit Helm, Atemschutz und Notsignalpiepser, die von Frau Jung vorgeführt wurden. Neugierig erkundeten sie das Innenleben der Löschfahrzeuge. |
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Auch die alten Uniformen, Fahnen und die Statue des Schutzpatrons der Feuerwehr "St. Florian" wurde gebührend begutachtet. |
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Den heiß ersehnten Höhepunkt der Exkursion bildete eine kurze Spritztour mit dem Feuerwehrauto. |
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Mitmach-Theateraufführung "Noah und der große Regen" |
Februar 2005 |
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Ganz aufgeregt waren unsere Kids am Freitagmorgen, weil sie wussten, dass die Spielgruppe "LiteraTouring" die uralte Bibelgeschichte von "Noah und der Sintflut" aufführen sollte. Es begann schon einmal mit einem Streit der 2 Schauspieler, wer wohl "Gott" spielen dürfe (Bild li.). Als "Gott" dann die Sintflut vorhersagte, begannen die chaotischen Vorbereitungen für die Reise ins Ungewisse (Bild re.). |
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Noah und seine Frau suchten sich viele Tiere (Kinder) aus, damit diese auf der Arche die Sintflut überdauern können Bild li.). Mit einfachen Mitteln stellten die beiden Schauspieler Tiere und ihre besonderen Eigenschaften dar. Aus dem überlebenswichtigen Schwimmreifen wurde ganz plötzlich ein fürchterlich brüllender Löwe (Bild re.). |
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Gebannt beobachteten die kleinen Zuschauer, wie aus einer Wäscheklammer und einer Socke ein Rabe entstand, den Noah ausschickte, für sie Land zu finden. |
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Als beim 3. Versuch die Taube Land entdeckte, wurde der "Motor" angelassen und gemeinsam mit den Kindern steuerte man das rettende Ufer an. Wie schön war doch der rettende "Regenbogen", der nun bessere Zeiten ankündigte! |
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| Schwarzlichtexperimente |
Februar 2005 |
Wir trafen uns im Medienraum. Aber was war da so Tolles daran? Es war stockdunkel, wie immer! Als aber die Schwarzlichtlampen angeknipst wurden, war das Erstaunen groß! Wie leuchtete alles Weiße!! Aus weißem Papier wurden Schnipsel und Streifen gerissen und zu fantasievollen Mustern gelegt. Wowh..., das sieht ja ganz anders aus als mit Tagelicht oder normalen Lampen! |
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Am Ende spielte jedes Kind eine kleine Schneewolke (mit weißem Kissenbezug) und alle Kinder ließen es schneien zum Lied: "Schneeflöckchen, weiß Röckchen,,,,". |
| Schlaufuchsaktion: Schnupperenglisch mit Marina |
März 2005 |
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Unsere Großen waren an diesem Freitagmorgen besonders aufgeregt, denn es sollte uns die gebürtige Südafrikanerin Marina Mannell mit ihrer "little mouse"besuchen, um mit unseren Schlaufüchsen in 2 Gruppen eine Schnupperenglisch-Lektion auszuprobieren. |
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Das "happy" oder "sad face" erleichterte es den Kids spielerisch Kontakt aufzunehmen und sich selbst vorzustellen, alles natürlich auf Englisch! Das "happy face" zeigte nun bei allen folgenden spielerischen Aktionen, ob alles richtig war. |
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Ohne Scheu und mit viel Spaß an der Freude erkannten die Schlaufüchse bereits viele Farben und reagierten entsprechend bei Erkennungs- und Bewegungsspielen. |
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Am Ende setzten sie ihr "Wissen" in die Tat um, suchten sich nach englischer Aufforderung durch Marina die richtige Farbe aus und fertigten sich ihre "blue hand" für das gemeinsame Abschlussspiel. |
Wir schicken unser Spielzeug "in den Urlaub" Projekt "Kindergarten einmal anders" |
März - Mai 2005 |
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"Kindergarten - einmal anders" ist ein 3-monatiges Projekt zur Suchtprävention, das wir alle 2 Jahre in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendamt Pfaffenhofen durchführen. Zielsetzung: Förderung und Stärkung von Sozialkompetenzen
Gemeinsam mit den Kindern schicken wir unser gesamtes Spielzeug "in den Urlaub". Damit schaffen wir Raum und Zeit für neue Ideen. |
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Die Kinder planen die Ausführung ihrer eigenen Vorstellungen und Ideen selbst. Sie organisieren sich in Kinderkonferenzen, besprechen ihre Vorhaben und beschaffen sich ihr benötigtes Material im Kindergarten gemeinsam mit anderen Kindern. Dabei entstehen immer neue Spielideen und Bastelvorhaben. Wichtig sind bei diesen Aktionen nicht unbedingt vorzeigbare Ergebnisse, sondern....der Weg ist das Ziel, die Freude am selbständigen Tun! |
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Schlaufuchsaktion: Ostern in der katholischen Kirche |
März 2005 |
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Kurz vor den Osterferien machten sich unsere Schlaufüchse auf den Weg, um vom katholischen Pfarrer Thomas Zinecker mehr über den Hintergrund des Osterfestes zu erfahren. Vor der Pfarrkirche St. Peter begrüßte der Pfarrer die Kids mit einem „Osterbuschn“ in der Hand. Von den „Palmkätzchen“, die im Frühjahr den Neubeginn des Wachstums aufzeigen, fand Pfarrer Zinecker schnell den Einstieg in die Ostergeschichte. Gleichwohl wie die Jünger mit Jesus in Jerusalem, so zogen die Jungen und Mädchen in die Peterskirche ein. |
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„Die Kreuze sind ja alle mit lila Tüchern verhängt“! Das fiel den Kindern ganz besonders auf. „Alle, bis auf das riesengroße Kreuz hoch oben an der Kirchenwand!“. Und schon waren die Jungen und Mädchen am Erzählen, was sie so vom Osterfest wussten und entdeckten dabei in der Kirche vieles, das mit Ostern zu tun hat. |
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An Hand der Gemälde der Kreuzwegstationen erzählte Pfarrer Zinecker die Ostergeschichte, mit Mimik und Gesten unterlegt, für die „Schlaufüchse“ sehr spannend und lebendig. Bei der Betrachtung der einzelnen Bilder war es vielen Kids möglich, das vom Pfarrer erzählte in den Bildern zu entdecken. So konnten sie das Geschehene zu einer Handlung zu verbinden und vielleicht schon auf das nächste Bild vorgreifen. |
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Auch die bereits zur Hälfte abgebrannte Osterkerze des letzten Jahres wurde auf’s Genaueste begutachtet. Dabei fielen sofort die stilisierten Wachsnägel auf, die die Jungen und Mädchen sofort mit den Wunden Jesu am Kreuz in Verbindung brachten. Spannung kam erneut auf, als Pfarrer Zinecker die kleine Gruppe in seine Sakristei führte. Aus einem Schrank holte er ein langes Paket. Gemeinsam ausgepackt, kam die neue Osterkerze zum Vorschein. Wow, war die groß und so schwer, dass sie einer alleine ja fast nicht tragen konnte! |
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Mit vielen Bildern der Ostergeschichte im Kopf, machten sich die Schlaufüchse durch die noch weißen Gassen der Vohburger Altstadt auf den Weg zurück in die „Rappelkiste“. Ja, es wird bald Ostern sein! Aber wie und wo wird der Osterhase seine Eier verstecken? |
Kindergarten ohne Spielzeug - Langeweile kennen wir nicht! |
April 2005 |
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Kein Spielzeug mehr da?? Kein Problem! Wir bauen uns selbst welches!! Aus verschiedensten Holzresten vom Schreiner entstehen meterlange Züge, mit denen wir in den Urlaub fahren können. - links
Mhhh...! Aus Schachteln, Woll- und Papierresten backen wir uns eine leckere Pizza oder vielleicht einen Kirschkuchen? - rechts |
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Den Stuhlkreis organisieren wir Kinder selbst. Wir spielen die "Bären im Wald" und erleben dabei viele gefährliche Abenteuer!! - links
Im Bewegungsraum entsteht ein Seeräuberschiff, mit dem wir die Weltmeere überqueren, Haie überwältigen und dem Unwetter trotzen! Mit "Seil-Angeln" fangen wir uns unser Mittagessen. - rechts |
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Ein duftendes Teelicht gefällig? wir haben die Idee: Wir gehen einkaufen, Pressen Zitronenhälften aus und drücken den Schalenrand in Zimt. In die Mitte kommt ein Teelicht - fertig ist ein herrlich duftendes Teelicht!
Und was ist mit dem quietsch sauren Zitronensaft und den -Kernen? Den Saft verdünnen wir mit Mineralwasser und etwas Zucker zur Zitronenlimonade und die Kerne setzten wir in einen Blumentopf. |
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Bewegung ist angesagt! Die Galerietreppe im Gruppenraum belegen wir mit Schlafmatten - und fertig ist die Riesen-Rutsche! "Aus der Bahn - wer nicht rutschen kann!" |
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Platz ist in der kleinsten Hütte! Aus großen Schachteln und Kartons werden Unterseeboote, Häuser, Höhlen (links) oder ein Grab (rechts). |
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Wir wollen endlich wieder einmal einen "Naschtag" und beschließen, Ostertörtchen zu backen. Gemeinsam gehen wir einkaufen und helfen dann alle zusammen, damit die Törtchen bald fertig werden. Oh, ....! Die Finger sind voll Schokolade!! Was machen wir denn da? |
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| Wir begrüßen Bischof Müller |
April 2005 |
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Am Donnerstagmorgen hießen wir Pfarrer Zinecker und seinen Gast, Bischof em. Manfred Müller vor der oberen Pfarrkirche "Herzlich willkommen!" |
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Während die anderen Kinder des Kindergartens noch in dieser Woche ihre Naturerlebnistage im Wald erlebten, begrüßten die Jungen und Mädchen der Blauen Gruppe Bischof Müller und seine Begleitung mit einem "Regenbogen-Tanz-Lied". |
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Bevor er in der Kirche die H. Firmung zelebrierte, bedankte er sich bei den Kindern und segnete sie mit einem Kreuz auf die Stirn. |
| Naturerlebniswochen |
April 2005 |
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Was liegt näher, als zu unserem 3-monatigem Projekt "Spielzeugfreier Kindergarten" den Wald im Rahmen von Naturerlebnistagen zu erfahren! Laut unseren Elternbrief-Rückantworten durften 76 von 78 Kindern an den Naturerlebniswochen teilnehmen. Es war zwar in der ersten Woche noch etwas kalt und in der 2. Woche etwas nass, aber.... es gibt kein schlechtes Wetter - sondern nur falsche Bekleidung! |
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Unsere Jungen und Mädchen verteilten sich sehr schnell im Wald und viele fanden sofort ihre Beschäftigungen. Mit langen Stöcken wurde gegraben und geforscht: nach Regenwürmern, Goldsteinen, Käfern und vielleicht nach Schlangen? Aus Steinen wurde ein Lager für Hasen und Füchse gebaut und sogar noch mit Moos ausgepolstert. |
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Vor unserer "Lagerhütte" ließen wir uns die Brotzeit gut schmecken, denn frische Luft macht hungrig und durstig! Sogar einen Geburtstag feierten wir gemeinsam auf der Waldlichtung. |
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Mit von den Eltern geliehenen Seilen ging es ab in die tiefe "gefährliche" Senke! Gespenster, Schlangen, Wölfe, Räuber und so manches mehr wurde gesichtet! |
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| Die Bäume wurden zu Autos und Pferden. Mit Stöcken, Steinen wurden geheimnisvolle Lager gebaut. Kalt? Na, dann machen wir uns doch ein Lagerfeuer und wärmen uns! Hoch auf dem Baum... wie sind wir mutig! |
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Ohne Abzählen geht gar nichts! Sicherheit muss sein! Und dann ab zum Spaziergang ins Gelände! Na, die schmutzigen Hosen und paar Schrammen sind uns doch schon bald wieder verziehen!!!!! |
| Vortragsabend: Keine Angst vor großen Zahlen |
April 2005 |
Nach dem Ist-Zustand der Pisa-Studien der letzten Jahre weisen deutsche Schüler im internationalen Vergleich Defizite im mathematischen, naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich auf. Deshalb ist es wichtig, das Fundament für grundlegende Bildung bereits im Kindergartenalter zu legen. „Gerade in diesem Alter nehmen Kinder unendlich viele Informationen auf, sie sind wissbegierig“, so Sibylla Kraidl. Durch Ausprobieren und der Suche nach Lösungen in den verschiedensten Spielbereichen verankert sich Wissen im Gehirn. In unserem Alltag sind wir von mathematischen Elementen umgeben: Kinder zählen beim Tische decken. Beim Lego spielen benötigen sie den Stein mit 4 Noppen. Sie benennen ihr Alter und zählen Gegenstände für ihre Freunde ab. So entsteht ein numerisches Verständnis. Die Kinder lernen dabei Zahlenmengen und –Bilder, Identisches und Reihenfolgen zu erkennen und Formen in allen Lagen wahrzunehmen. Wenn ein Kind vergleicht, forscht, plant, sortiert, unterscheidet, schätzt und zählt, handelt es bereits mathematisch. Im Hinblick auf Pisa ist es nun wichtig, das Kinder nicht nur so „nebenbei“ lernen, sondern dass ihnen auch bewusst gemacht wird: „Das hast du gut gemacht, du hast etwas gelernt“. So lernen Kinder, das „Lernen“ auch Freude bereiten kann und sie gelobt werden. Das spornt an für später. |
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An Theorien verschiedener Hirn- und Lernforscher erläuterte die Montessoripädagogin anschaulich ihren Standpunkt. Der mit vielen praktischen Beispielen unterlegte Vortragsabend wurde durch eine umfangreiche Lern- und Fördermaterialausstellung abgerundet. |
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| Pfingsten in der evangelischen Kirche |
Mai 2005 |
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Als ein Geschenk Gottes brachte der evangelische Pfarrer Roland Fritsch unseren Schlaufüchsen (Vorschulkinder) bei einem Besuch in der evangelischen Kirche das Pfingstfest nahe. Spielerisch und anschaulich erfassten die Kinder die Bedeutung des Heiligen Geistes und erkannten auf diese Art und Weise auch den Zusammenhang mit dem Feuerschein, dem Pfingstfeuer. |
| Voller Begeisterung sangen und klatschten die Kinder das Lied „Komm hl. Geist“. Als besonderes Ereignis durften die Schlaufüchse im Garten des Pfarrheimes das Pfingstfeuer entzünden. Dieses nahmen sie symbolisch in Form eines gebastelten Feuers mit nach Hause. |
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| Sommerfest "Klein - Kunst - Bühne" |
Juni 2005 |
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Mit der „Invasion“ einer Fliege, die dringend einen Freund sucht, eröffneten unsere Kinder unser diesjähriges Sommerfest. Mit einfachsten Mitteln wie einem Isolierrohr, einem Kescher, einem Spritzsieb oder einer Milchkanne stellten die Jungen und Mädchen verschiedene Tiere dar und untermalten das Spiel mit entsprechenden Bewegungen und Geräuschen. |
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Der angekündigte Überraschungsgast entpuppte sich als zappelige und unordentliche Clownfrau. Ruth Oehler (aus München) brauchte auch nicht lange, um die Kinder zu ihrer Mithilfe anzustiften. |
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Schon nach wenigen ausdrucksstarken Gebärden der war das Eis gebrochen. Sie stellte sich ein bisschen dumm und schon kamen von allen Seiten die schlauen Ratschläge der Mädchen und Jungen. Muss man sich beim Waschen ausziehen und gar nass machen? Warum hängen die Haare in die Augen? Wie bette ich mich am Abend?
Da wurde gelacht und gejohlt, als sie wieder einmal in Schwierigkeiten steckte. Zu guter Letzt halfen ihr unsere "schlauen" Kids, wenigstens „einen Tag recht geordnet“ über die Bühne zu bringen. |
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| Anschließend lud der „Kunstgarten“ die großen und kleinen Gäste zum Verweilen ein. Hier erwarteten unzählige Werke aus den verschiedensten Materialien und Techniken, die die Jungen und Mädchen meist in der 3-monatigen spielzeugfreien Projektzeit eigenständig und ohne Anleitung gefertigt hatten, die Besucher. |
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| Riesenbausteine, ein Trampolin, Kinderschminken, Dosenwerfen und eine Tombola lockten die Kids in den Garten und ließen keine Langeweile aufkommen. So konnten sich die Eltern bei gemütlicher Biergartenatmosphäre unter hohen Bäumen im geschützten Garten entspannen und die Arbeitswoche geruhsam ausklingen lassen. |
Schlaufuchsexkursion: Kulissenbesichtigung der Agnes-Bernauer-Festspiele |
18. Juli 2005 |
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Anlässlich der Agnes Bernauer-Festspiele besichtigten unsere "Großen" Freilichttheater auf dem Burgberg. Antonie Neuberger und Silvia Goppold, selbst Mitwirkende der Festspiele, ermöglichten es den Kindern, einen Blick vor und hinter die Kulissen zu werfen. |
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Besonders fasziniert waren die Kids von den alte Waffen, Wappen und Schwertern. Wowh, wie schwer doch so ein eiserner Helm der Rüstung ist! Die Kostüme und Perücken hatten es besonders den Mädchen angetan – einmal die Agnes Bernauer sein! |
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Beim „Probesitzen“ im Waschzuber des Baders entfuhr es dem einen oder anderen, dass wohl die eigene Badewanne zuhause viel schöner und bequemer sei. Der abschließende Gang auf der „hohen“ Burgmauer mit seiner Aussicht auf die gesamten Kulissen erschloss den Jungen und Mädchen die Ausmaße der alten Festung, durch die sie sich das mittelalterliche Leben und die alte Geschichte des Schicksals der Agnes Bernauer noch bildlicher vorstellen konnten. |
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| 1. RAPPELKISTEN - Campen |
16. Juli 2005 |
Der Elternbeirat lud ein und 18 Familien kamen mit Ihren Kindergartenkindern zum 1. Eltern-Kind-Campen unserer RAPPELKISTE. Nachdem der Elternbeirat schon mittags die ersten Vorarbeiten für eine gelingende Aktion geleistet hatte, trafen um 16 Uhr unsere Familien ein, bepackt mit Allerlei, was man wohl zum Übernachten im Freien und für das leibliche Wohl so benötigt. |
Unsere Zeltansammlung wirkte wie ein Indianerdorf, das geschützt und idyllisch auf dem Schulsportgelände gleich hinter unserem Kindergarten lag. Während unsere Kinder sich im Garten der RAPPELKISTE und auf dem Zeltgelände austoben konnten, sorgten die "Großen" für das leibliche Wohl und ließen es sich in gemütlicher Runde gut gehen. Ganz sehnsüchtig wurde von den Kids das Lagerfeuererwartet. Die Warterei war ja fast nicht auszuhalten! Wann wird es denn endlich dunkel? Versüßt wurde die lange Wartezeit, na ...., mit was denn? Unser Elternbeirat Ralf Faigle, durch seine Größe bestens geeignet, ließ die Kinder "fliegen", bis zum Schwindelig werden! Und dann natürlich sofort wieder hinten anstellen! |
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Endlich war es dann so weit! Die Sonne verkroch sich hinter den Bäumen und es wurde schummriger. Das Lagerfeuer wurde entzündet! Als es stockdunkel auf dem Zeltgelände war, machten sich alle "Abenteurer" auf, mit Taschenlampen, Laternen und kleinen Fackeln bewaffnet, zur Nachtwanderung auf dem weitläufigen Schulsportgelände. Die abschließende "Gute-Nacht-Geschichte" konnte von vielen Kids schon gar nicht mehr richtig aufgenommen werden. Stockmüde krabbelten alle in ihre Zelte. Na, wer hat denn nun am Besten geschlafen? Die "Großen" oder die "Kleinen"? |
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